Bayern/Österreich

Immer der Donau entlang…

Von Regensburg nach Wien

Grüßen

Es ist durchaus förderlich, die Begrüßungsformen der einheimischen Bevölkerung zu erlernen.

In Bayern und Österreich begrüßen sich die Menschen mit:

„Servus, Griaß di/enk, Pfiati, Griaß Gott“.

Das sorgt in den meisten Fällen für Freude bei den entgegenkommenden Radfahrern.

Der Donauradweg

Das wichtigste vorab: Der Donauradweg weist kaum Steigungen auf, mit viel Gewicht auf dem Rad ist das von großer Bedeutung, wie sich auf meinem weiteren Weg noch zeigen sollte.

Der Abschnitt in Deutschland war gezeichnet durch viele Umleitungen, der Radweg entlang der Donau war gesperrt, dem Hochwasser im Juli geschuldet. In Österreich war das nicht so, der Weg von Passau nach Wien ist sehr empfehlenswert!

Burgen

Und immer wieder eine Burg…

Zahlreiche Burgen säumten unseren Weg der Donau entlang, ausgestattet mit einer reichhaltigen Geschichte. 

Die meisten befinden sich immer noch in Privatbesitz.

Pannen…

Eine „Panne“ gehört dazu… der klassische Platten…

Bezüglich der Reparatur habe ich viel unterwegs gelernt, es sollte nicht die einzige Panne bleiben.

Außerdem erwischte mich eine Wespe, der Stich ging in die Brust, eine tolle Apothekerin in Passau hat mich vorzüglich ärztlich versorgt. Auch hier erwischte es mich ein zweites Mal…

Mauthausen 

 

Auf unserem Weg haben wir das Konzentrationslager Mauthausen besucht.

Bedrückend, beschämend, traurig…

Das Konzentrationslager Mauthausen liegt auf einem Berg, der Weg dorthin ist sehr beschwerlich. Die Vorstellung, dass hungrige, ausgemergelte Menschen beim Ankommen diesen Weg dorthin zurücklegen mussten, war deprimierend.

Das Lager zählte zur Kategorie III, „Vernichtung durch Arbeit“…

Weitere Informationen erhaltet ihr unter dem folgenden Link:

Wien

Das „Wiener Modell“

Wien ist weltweit bekannt für seinen erfolgreichen Ansatz im sozialen Wohnungsbau, der schon nach dem Ersten Weltkrieg begann. In der Zeit von 1919 bis 1934, im sogenannten "Roten Wien", wurde von der sozialdemokratischen Stadtregierung eine umfassende Strategie zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für die breite Bevölkerung entwickelt. In der Zwischenkriegszeit wurden in Wien 65.000 Wohnungen erbaut.

Das Konzept des Gemeindebaus, bei dem die Stadt Wien selbst als Bauherrin fungiert und erschwingliche Wohnungen für ihre Bürgerinnen und Bürger errichtet, hat dazu beigetragen, dass Wien weltweit als Vorreiter im sozialen Wohnungsbau gilt. 

Wir haben einige der Quartiere besichtigt… spannend!!!

 

Wien ist eine sehr lebenswerte Stadt, mit zahlreichen interessanten Ecken, wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und waren dort vier Tage.

Wien hat übrigens tolle Radwege!!

Die Unterkünfte… 

Die Campingplätze hatten unterschiedlicher Qualitäten. Einige total schön, mit netten Betreibern, dass waren die kleinen Plätze, dort gab es auch immer einen persönlichen Kontakt mit den Betreibern. Die „professionell“ betriebenen Orte sind mittlerweile fast alle auf Wohnmobile ausgerichtet. Die Zeltplätze sind winzig und leider sehr schlecht ausgestattet, zudem um ein vielfaches teurer. 

Es lohnt sich hier tatsächlich die „Google-Bewertungen“ zu studieren, die passen von den Beschreibungen her sehr gut…

Gutes aus der Wachau

Die „Wachau“ ist berühmt für den Anbau von Marillenbäumen. Darüber hinaus treffen wir hier auf eine wunderschöne Landschaft, mit wirklich netten, kleinen Orten. 

Und natürlich wird aus den Marillen ein Brand hergestellt. In einem kleinen Ort durfte ich eine private Verkostung genießen, danach fuhr ich umso beschwingter und mit noch mehr Gepäck weiter…

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